In memory - Trauer

14
Sep
2008

In memoriam - Helga

Helga mit Freundinnen
Helga und ihre Freundinnen - aufgenommen am 17. August 2008


Sie war tapfer, sie war mutig, sie war klug. Sie war für alles
aufgeschlossen.

Sie wollte jedem gerecht sein und freundlich. Freunde waren Freunde,
Freundschaft bedeutete ihr viel. Sie hatte sich nach ihrem Arbeitsleben
ihren Traum von der Provence erfüllt.

Sie hatte noch viele Pläne für die Zukunft.

Aber der Krebs war gegen sie.
Das Leben ist nicht fair..............

Helga Stock

geb. 30.Oktober 1947 - gest.14.September 2008

Tieftraurig und bestürzt bleibe ich zurück

H. Joachim Stock

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13
Mai
2008

Nachruf für Lydia Kowski

Lydia Kowski 2007 Wir trauern um Lydia Kowski, deren große Kraft viel bewirkt hat.

Lydia Kowski starb am 13. Mai 2008. Wir Frauen im Verein trauern sehr um Lydia Kowski, die EUROPA DONNA in Deutschland mit begründet hat.

Ihr großes Engagement zog sich durch Lydias Leben wie ein roter Faden. In vielen unterschiedlichen Gremien wie dem Ortsvereinsvorstand, als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und seit 1997 als Deputierte der SPD-Bürgerschaftsfraktion wirkte sie an der Umsetzung sozialdemokratischer Politik mit und legte in den letzten Jahren insbesondere auf die frauenspezifischen Gesundheitspolitik einen ihrer Arbeitsschwerpunkte. Obwohl selbst noch nicht betroffen, engagierte sie sich, um die Situation von Frauen mit Brustkrebs bei uns wirksam zu verbessern.

Später wurde sie zur Schatzmeisterin gewählt und hütete mit großer Sorgfalt die Finanzen des Vereins. Ehrenamtlich engagierte sie sich damit im geschäftsführenden Vorstand unter Karin Jöns MEP als Präsidentin, Claudia Nell-Paul MdL, Annedore Windler MdBB und der früheren Europaabgeordenten Barbara Schmidbauer.

Auch als sie selbst an Brustkrebs erkrankte, hielt sie fest an ihrem Engagement. Obwohl sie in der letzten Zeit mit Rezidiven ihrer eigenen Brustkrebserkrankung schwer zu kämpfen hatte, schaffte sie es bis zum September 2007, ihre Arbeit als Schatzmeisterin für den Verein weiterzuführen.

Lydia, die in Bremerhaven lebte, hat geholfen, zugehört, getröstet, beraten und sie beriet uns Frauen im Vorstand des Vereins bis in die letzte Zeit. Lydia war eine tragende Säule.

Wir werden Lydia sehr vermissen.

Annedore Windler, Karin Jöns, Claudia Nell-Paul, Barbara Schmidbauer, Gudrun Kemper, Susanne Schroeder, Ilka Lochner-Borst, Ulrike Schmidbauer, Annedore Windler
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12
Jun
2007




10
Mai
2007

Vergessen - Unvergessen: Cathy Hainer ist hier nicht mehr...

Ein Beitrag zum "Brustkrebsmonat" von Gudrun Kemper pdf_button Text als pdf


Seit Brustkrebs ein öffentliches Thema geworden ist und die Journalistin Cathy Hainer im Januar 1998 die Diagnose Brustkrebs erhielt, sind wir weltweit rund 15 Millionen Brustkrebsdiagnosen weiter.

Gibt man heute bei "USA Today" oder beim "New York Magazine" in die Suche "Cathy Hainer" ein, findet die Suche nichts mehr. Cathy Hainer

Beide Medien waren einmal Cathy Hainers Arbeitgeber. Sie wurde 38 Jahre alt. Ihre Brustkrebsdiagnose hatte sie knapp zwei Jahre vorher erhalten, erste Symptome jedoch nicht richtig zur Kenntnis genommen. Einen Tastbefund vergessen, Schmerzen im Arm auf Stress zurückgeführt. Als sie erfuhr, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist und wenig später damit konfrontiert wurde, dass die Erkrankung bereits unheilbar - da metastasiert - ist, begann sie mit regeläßigen öffentlichen Dokumentationen, die in "USA Today" gedruckt wurden. Sie schrieb sehr bewegend und das ganze Land nahm anteil. Ihr Lieblingskrebsbuch soll "The Cancer Battle Plan" von Anne Frahm gewesen sein. Als Ursache hatte sie auch den eigenen ungesunden Lebensstil ins Visier genommen und in USA Today z.B. berichtet, wie sie im "Optimum Health Institute" Weizengrassaft für sich entdeckte. Auch die bekannten schulmedizinischen Therapien - Entfernung von Brust und Brustmuskel, Chemotherapie, Strahlentherapie, Antihormontherapie hatte sie bereits zuvor durchgemacht und tatsächlich eine Remission erreicht. Allerdings hatte sie die vorgeschlagene Hochdosischemotherapie mit Knochenmarktransplantation abgelehnt, ein Verfahren, das heute wegen nicht nachweisbarer Wirksamkeit auch gar nicht mehr eingesetzt wird.

"Temporarily cancer-free", ohne Anzeichen von Krebs, sie schrieb in USA Today:
"Jan. 11, 1999 -- Great news! The scans were clear. One year after diagnoses, I was officially declared NED: no evidence of disease." Die bildgebenden Untersuchungsmethoden konnten den Krebs nicht mehr zeigen. Doch bereits wenige Monate später muss sie erkennen, dass der Schein trügt.

In den letzten Beiträgen zitiert sie aus "The Ship" von David Marcus in "Jewish Insights on Death and Mourning", wie sie an einer Meeresküste steht, während eine Yacht mit weißen Segeln am blauen Himmel bei einer frischen Brise startet. Sie denkt, dass sie ein Symbol für Stärke und Schönheit ist und schaut ihr lange hinterher, bis Wolken und Segel verschwimmen. Und irgendwann sieht man nur noch eine kleine weiße Wolke am Horizont. Jemand sagt zu ihr: "Da! Sie ist gegangen."

"Wohin gegangen? Nicht mehr in Sicht, das ist alles. Sie ist noch genau so groß und stark, wie sie war, als sie mich verlassen hat und andere Stimmen sagen jetzt: Da! Sie kommt. Und das ist Sterben."

Am 17. Dezember 1999 berichtete die New York Times unter dem Titel "Cathy Hainer, 38, Reporter on Her Cancer", dass sie - am 14.12. - in einem Hospiz gestorben ist. Cathy Hainer war eine der Frauen rund um den Globus, die ihre Erkrankung nicht mehr verschwiegen, sondern sie öffentlich dokumentierten. Auch ihre Mutter war vier Jahre zuvor an den Folgen von Brustkrebs gestorben.

Bei uns ist in der "Welt" vom 18.12.1999 "So ist das Sterben" über Cathy Hainer noch zu finden.
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9
Mai
2007

Conny

August 17, 1955 - May 9, 2007

On May 9, 2007, our friend Conny
died as a result of breast cancer,
which she was diagnosed with seven years ago.
Conny was only 51 years old.
She is survived by her 26-year-old son.

Conny2

During her last days,
Conny had to endure unimaginable pain.
Just when she wasn't able to fight
for herself so well anymore,
and became in need of help like never before,
her doctors refused to give her enough morphine
to handle the pain,
and the medical care system
showed deep rifts.

We are very sad.


Am 9. Mai 2007 starb
unsere Freundin Conny
sieben Jahre nach der Diagnose
an den Folgen von Brustkrebs.
Conny wurde nur 51 Jahre alt.
Sie hinterlässt einen 26jährigen Sohn.
Conny musste in den letzten Tagen Schmerzen
in unvorstellbarem Ausmaß ertragen.
Ausgerechnet da,
wo sie für sich selbst nicht mehr so gut kämpfen konnte
und hilfsbedürftig war wie nie zuvor,
hatte sie z.B. nicht genug Morphium und
das System der medizinischen Versorgung
zeigte tiefe Risse.

Wir sind sehr traurig.
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