Nachruf für Lydia Kowski
Wir trauern um Lydia Kowski, deren große Kraft viel bewirkt hat.Lydia Kowski starb am 13. Mai 2008. Wir Frauen im Verein trauern sehr um Lydia Kowski, die EUROPA DONNA in Deutschland mit begründet hat.
Ihr großes Engagement zog sich durch Lydias Leben wie ein roter Faden. In vielen unterschiedlichen Gremien wie dem Ortsvereinsvorstand, als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und seit 1997 als Deputierte der SPD-Bürgerschaftsfraktion wirkte sie an der Umsetzung sozialdemokratischer Politik mit und legte in den letzten Jahren insbesondere auf die frauenspezifischen Gesundheitspolitik einen ihrer Arbeitsschwerpunkte. Obwohl selbst noch nicht betroffen, engagierte sie sich, um die Situation von Frauen mit Brustkrebs bei uns wirksam zu verbessern.
Später wurde sie zur Schatzmeisterin gewählt und hütete mit großer Sorgfalt die Finanzen des Vereins. Ehrenamtlich engagierte sie sich damit im geschäftsführenden Vorstand unter Karin Jöns MEP als Präsidentin, Claudia Nell-Paul MdL, Annedore Windler MdBB und der früheren Europaabgeordenten Barbara Schmidbauer.
Auch als sie selbst an Brustkrebs erkrankte, hielt sie fest an ihrem Engagement. Obwohl sie in der letzten Zeit mit Rezidiven ihrer eigenen Brustkrebserkrankung schwer zu kämpfen hatte, schaffte sie es bis zum September 2007, ihre Arbeit als Schatzmeisterin für den Verein weiterzuführen.
Lydia, die in Bremerhaven lebte, hat geholfen, zugehört, getröstet, beraten und sie beriet uns Frauen im Vorstand des Vereins bis in die letzte Zeit. Lydia war eine tragende Säule.
Wir werden Lydia sehr vermissen.
Annedore Windler, Karin Jöns, Claudia Nell-Paul, Barbara Schmidbauer, Gudrun Kemper, Susanne Schroeder, Ilka Lochner-Borst, Ulrike Schmidbauer, Annedore Windler
Breast Cancer Action Germany - 13. Mai, 18:18


