Brustkrebs-DMP

3
Dez
2008

IQWiG bewertet internationale Leitlinien zu Brustkrebs neu

Vor einigen Jahren hatte die AOK mit ihrer Analyse evidenzbasierter Leitlinien begonnen, internationale Behandlungsstandards für das Brustkrebs-DMP ("Disease-Management-Programm") unter die Lupe zu nehmen. Nun stellt das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) internationale Leitlinien zum Thema Brustkrebs erneut auf den Prüfstand.

Das "strukturierte Behandlungsprogramm soll helfen, Frauen mit Brustkrebs bestmöglich zu versorgen" berichtet der IQWIG-Newsletter im Dezember 2008 aktuell. Diagnostik, die Behandlung und die psychosoziale Versorgung sollen im DMP berücksichtigt werden. Die Inhalte sollen dabei regelmäßig überarbeitet werden. "Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IQWiG haben jetzt internationale Leitlinien zur Brustkrebs-Therapie mit den Vorgaben für das DMP Brustkrebs verglichen, um möglicherweise nötige Änderungen aufzuzeigen"

Weiterlesen:

IQWIG: Die neue "Systematische Leitlinienrecherche und -bewertung sowie Extraktion neuer und relevanter Empfehlungen für das DMP Brustkrebs"
http://tinyurl.com/leitlinienanalyse

Der Abschlussbericht wurde erstellt im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss, Pfeil-rechts1 die Berichterstattung erfolgte durch MitarbeiterInnen des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin, Berlin:
Pfeil-rechts1 Dr. Monika Nothacker,
Pfeil-rechts1 Liat Fishman,
Pfeil-rechts1 Silke Astroth,
Pfeil-rechts1 Thomas Langer und
Pfeil-rechts1 Dr. Susanne Weinbrenner.

2. Externes Review des Vorberichts:
Pfeil-rechts1 Dr. Martina Dombrowski, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau, Berlin

"Die Vorgängerversion": Analyse internationaler Leitlinien, erstellt für das Brustkrebs-DMP im Auftrag der AOK (Stand: 2002)
http://tinyurl.com/leitlinienanalyse-1

Zusammenfassung zur IQWIG-Auswertung

http://www.gesundheitsinformation.de/nl.473.ru.html

Aktuell:
IQWIG-Umfrage zum Informationsbedarf bei metastasiertem Brustkrebs
http://www.gesundheitsinformation.de/umfrage-fortgeschrittener-brustkrebs.445.de.html
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19
Okt
2007

Gemeinsamer Bundesausschuss beschließt einheitliche Nutzung der Dokumentationsdaten auch beim Disease-Management-Programm Brustkrebs

Text: Gemeinsamer Bundesausschuss [Pressemeldung v. 19.10.2007, zur Dokumentation]

Mit einem aktuellen Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) klargestellt, dass aus Gründen der Vereinfachung und im Sinne einer einheitlichen Verfahrensregelung die bereits abgegebene Empfehlung zur Aufhebung der Datensatztrennung auch für die Dokumentation des Disease-Management-Programms (DMP) Brustkrebs gilt. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Brustkrebs-Dokumentation auch inhaltlich zu überprüfen und anzupassen. Dies soll zeitnah erfolgen.

Im Zuge seiner Bemühungen um den Bürokratieabbau in der ärztlichen Versorgung hatte der G-BA bereits mit Beschluss vom 13. September 2007 die Dokumentationsanforderungen an die DMP für Diabetes mellitus Typ 1 und 2, koronare Herzkrankheit (KHK) sowie Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) vereinfacht und zugleich empfohlen, die bisherige Trennung der Datensätze in einen Langdatensatz für die Leistungserbringer und einen Kurzdatensatz für die Krankenkassen aufzuheben. Die DMP-Dokumentation ist ab April 2008 generell auf elektronischem Wege zu übermitteln.
Hintergrund

Der G-BA hat den gesetzlichen Auftrag, dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geeignete chronische Krankheiten zu empfehlen, für die strukturierte Behandlungsprogramme entwickelt werden sollen. Bislang hat der G-BA die Anforderungen an DMP für Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 1 und 2), Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronarer Herzkrankheit, KHK), chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen (Asthma bronchiale und chronisch-obstruktive Bronchitis, COPD) und Brustkrebs formuliert.

Link zum Beschlusstext des G-BA
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14
Jun
2002

Koordinierungsausschuss beschließt Empfehlung zu Disease-Management-Programm für Brustkrebs

Text: Gemeinsamer Bundesausschuss [Pressemeldung v. 14. Juni 2002, Auszug zur Dokumentation]

In seiner gestrigen Sitzung hat der Koordinierungsausschuss nach § 137 e SGB V Empfehlungen für „Anforderungen“ an die Ausgestaltung eines Disease-Management-Programms (DMP) für Brustkrebs beschlossen. Die Empfehlungen sind Grundlage für die Rechtsverordnung zum Risiko-Strukturausgleich (RSA) des Bundesgesundheitsministeriums. Die Empfehlungen sind als einvernehmlicher Beschluss des Koordinierungsausschusses zustande gekommen.

...

Einer sehr allgemeinen Einzelkritik an den Empfehlungen zum DMP für Brustkrebs steht die Aussage von medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsverbänden gegenüber, in denen die Empfehlung des Koordinierungsausschusses als „ausgezeichnet geeignete Grundlage für die Durchführung eines evidenzbasierten Brustkrebs-Disease-Managements“ bezeichnet wird.

Link zur vollständigen Pressemeldung und Beschluss
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