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    <title> (Wegweiser VerbraucherInnenschutz - Patientinnenschutz - Interessenvertretung) : Rubrik:Arzneimittelmarkt, allgemein</title>
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    <description>Wegweiser VerbraucherInnenschutz - Patientinnenschutz - Interessenvertretung</description>
    <dc:publisher>Breast Cancer Action Germany</dc:publisher>
    <dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
    <dc:date>2008-11-13T15:42:54Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
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    <title></title>
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  <item rdf:about="http://bcag.twoday.net/stories/5265343/">
    <title>Arzneimittelforum des Europäischen Parlaments empfiehlt Beibehaltung des Werbeverbots...</title>
    <link>http://bcag.twoday.net/stories/5265343/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;i&gt;aufgelesen von Beate Schmidt&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font color=&quot;#60748A&quot;&gt;Am 02.10.2008 hat das Arzneimittelforum der EU&lt;br /&gt;
eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der es über die&lt;br /&gt;
Vorstellung seines Abschlussberichtes informiert. &lt;br /&gt;
&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

Dieser Bericht enthält Grundsätze und Empfehlungen zu drei wesentlichen Bereichen: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wie können Informationen über Krankheiten und Behandlungsmethoden verbessert werden?&lt;br /&gt;
Wie können Arzneimittel miteinander verglichen und die wirksamsten Medikamente ermittelt werden?&lt;br /&gt;
Wie kann man angesichts begrenzter Gesundheitsbudgets erreichen, dass Innovationen zugänglich sind und sich bezahlt machen?&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Thema Information der Patientinnen und Patienten über Krankheiten und Behandlungsmethoden ist für uns als wichtigster Punkt die Empfehlung der EU festzuhalten: &lt;b&gt;&quot;Das Werbeverbot für verschreibungspflichtige Medikamente sollte beibehalten werden.&quot; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus soll der Zugang zu Informationen erleichtert und die nationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Patienteninformation verbessert werden. Auch zum Thema Preisgestaltung und Zugänglichkeit von Arzneimitteln wurden Empfehlungen erarbeitet. Die Mitgliedstaaten und die übrigen Forumsteilnehmer werden gebeten, die Empfehlungen des Forums umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Patienteninformationen sollen neue Formen der Zusammenarbeit angedacht werden, wobei herausgestellt wird, dass &lt;b&gt;&lt;i&gt;&quot;ein Mindestmaß an ethischen Anforderungen respektiert werden (soll): Transparenz, Offenlegung von finanzieller Unterstützung und sonstigen Förderungen sowie Festlegung der Verantwortlichkeiten.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Gerade im Zusammenhang mit Brustkrebs ist dies bei uns auch auf nationaler Ebene ebenfalls nicht umgesetzt. Ausgerechnet Patientinnenorganisationen haben hier in der Vergangenheit Anlass zu öffentlicher Kritik gegeben, und die geforderte Offenlegung durch die betroffenen Organisationen selbst findet nicht statt. Das erschwert die Orientierung im Zusammenhang mit Information für Frauen mit Brustkrebs in Deutschland.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine neutrale Information zu Brustkrebsmedikamenten - fernab von Arzneimittelwerbung - für Patientinnen auch bei uns nach wie vor sehr verbesserungsfähig ist, bleiben wir dran an diesem wichtigen Thema.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;bullet_blue&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/bullet_blue.gif&quot; /&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;font color=&quot;#60748A&quot;&gt;Hier im Original weiterlesen:&lt;/font&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;pdf_button&quot; width=&quot;16&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/pdf_button.png&quot; /&gt; Pressemitteilung IP/08/1451 der EU vom 2. Oktober 2008: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/pharmaforum/docs/ip-08-1451_de.pdf&quot;&gt;http://ec.europa.eu/pharmaforum/docs/ip-08-1451_de.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;pdf_button&quot; width=&quot;16&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/pdf_button.png&quot; /&gt; Das Abschlusspapier: Final Conclusions and Recommendations: &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/pharmaforum/docs/final_conclusions_en.pdf&quot;&gt;http://ec.europa.eu/pharmaforum/docs/final_conclusions_en.pdf&lt;/a&gt; &lt;i&gt;(nur in englischer Sprache)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;bullet_blue&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/bullet_blue.gif&quot; /&gt; &lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#60748A&quot;&gt;Wo wir weiterarbeiten:&lt;/font&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arzneimittelwerbegesetz schützen, Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente stoppen: Wir unterstützen auch weiterhin die europaweite gemeinsame Aktion von Bundesärztekammer, BAGP, IPPWN &amp; BUKO-Pharma-Kampagne, die zusammen mit prescrire (Frankreich) läuft: &lt;a href=&quot;http://www.bukopharma.de/uploads/file/Archiv/Industrieunabhaengige_Patinfo_Mitunterzeichner_20080918.pdf&quot;&gt;PatientInnen nicht im Regen stehen lassen  für eine industrieunabhängige Patienteninformation&lt;/a&gt;. PatientInnen- und VerbraucherInnensschutz bleibt eine Daueraufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
Stellungnahme mitzeichnen:&lt;/i&gt; hdiekwischATbukopharma.de &lt;br /&gt;
Mehr Information zu dieser Aktion in unserem &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;bullet_blue&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/bullet_blue.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://bcag.twoday.net/stories/4923058/&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; oder bei &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;bullet_blue&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/bullet_blue.gif&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.bukopharma.de/index.php?page=stellungnahmen&quot;&gt;BUKO&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bcag.twoday.net/topics/Arzneimittelmarkt%2C+allgemein&quot;&gt;Arzneimittelmarkt, allgemein&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Breast Cancer Action Germany</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-19T10:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bcag.twoday.net/stories/4923058/">
    <title>PatientInnen nicht im Regen stehen lassen  für eine industrieunabhängige Patienteninformation</title>
    <link>http://bcag.twoday.net/stories/4923058/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;85&quot; alt=&quot;unabhaengige_Patienteninforamtion&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/unabhaengige_Patienteninforamtion.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterstützen die nachfolgende Stellungnahme der BUKO Pharma-Kampagne, der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) Deutschland, der BundesArbeitsGemeinschaft der PatientInnenstellen und -Initiativen (BAGP) sowie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ausdrücklich. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;pdf_button&quot; width=&quot;16&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/pdf_button.png&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.bcaction.de/pdf/00blog/PatInfo.pdf&quot;&gt;Text als pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheitsinformationen sind ein wichtiger und notwendiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Damit PatientInnen eine sachgerechte Entscheidung in Gesundheitsfragen treffen können, brauchen sie unabhängige und ausgewogene Informationen. Gesundheitsinformationen müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;bullet_blue&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/bullet_blue.gif&quot; /&gt;  Zuverlässig sein: Gesundheitsinformationen müssen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen (unter Angabe der Datenquellen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;bullet_blue&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/bullet_blue.gif&quot; /&gt;   Unabhängig sein: Es muss deutlich werden, wer die Information verfasst hat und wie sie finanziert wurde. Dies ermöglicht es PatientInnen, Informationen, die durch Interessenkonflikte beeinflusst sind, zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;bullet_blue&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/bullet_blue.gif&quot; /&gt;   Vergleichend sein: Dazu gehören die Darstellung der Wirksamkeit und des möglichen Schadens aller vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten sowie der möglichen Folgen eines Verzichts auf Behandlung. Des Weiteren sollten Angaben zu Ursache und Verlauf der Erkrankung oder des Problems bereitgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;bullet_blue&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/bullet_blue.gif&quot; /&gt;  AnwenderInnenfreundlich sein: Die Informationen sollten verständlich und leicht zugänglich sein sowie den kulturellen Hintergrund berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sorge beobachten wir, dass die Grenzen zwischen Arzneimittelwerbung und Gesundheitsinformation zunehmend verwischen. Schon heute nutzen Firmen gesetzliche Regelungslücken und mangelnde Überwachung durch die Behörden, um tendenziöse Gesundheitsinformation und indirekte Produktwerbung auch für rezeptpflichtige Arzneimittel, z.B. über das Internet zu verbreiten. Für die VerbraucherInnen wird es so immer schwieriger, unabhängige Gesundheitsinformationen von Werbung zu unterscheiden. Diese Situation könnte sich in naher Zukunft weiter verschärfen.&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission plant noch in diesem Jahr einen neuen Gesetzesvorschlag im Bereich der Arzneimittelwerbung und Patienteninformation. Zwar soll nach Aussagen der Kommission das Verbot der Laienwerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel erhalten bleiben, die vorgesehene Gesetzesänderung würde es der Pharmaindustrie jedoch erlauben, Informationen über Gesundheit / Krankheit und Arzneimittel direkt an die VerbraucherInnen zu richten. (1.) Träger der Information sollte jedoch immer eine unabhängige Institution sein, die keine unmittelbaren ökonomischen Interessen an der Produktvermarktung hat. Deshalb führt das Argument der EU-Kommission, Information nur auf Basis der Qualität, nicht aber aufgrund der Quelle der Information zu beurteilen, bewusst in die Irre. (2.)&lt;br /&gt;
Die primäre Rolle der Pharmaindustrie im Bereich Information ist die Erstellung von qualitativ hochwertiger Fachinformation für ÄrztInnen einerseits und PatientInnen andererseits (Packungsbeilagen). Pharmazeutische Unternehmen haben darüber hinaus die Pflicht, alle Studien zu registrieren und für die lückenlose Veröffentlichung auch von Studien mit negativen Ergebnissen zu sorgen (3.) sowie Berichte über unerwünschte Arzneimittelereignisse zeitnah an die Bundesoberbehörden zu melden. Im Rahmen der Förderung unabhängiger Patienteninformation sind ein öffentliches Register, in das alle Studien eingetragen werden müssen und eine öffentliche Datenbank für unerwünschte Arzneimittelwirkungen erste Schritte. Diese Themen werden im Vorschlag der EU-Kommission aber überhaupt nicht angesprochen.&lt;br /&gt;
VerbraucherInnen benötigen gerade aufgrund der unübersichtlichen Zahl von Gesundheitsinformationen in den Medien (und besonders im Internet) eine klare Unterscheidung zwischen Werbung und Information. (4.) Um eine rationale Entscheidung für die eigene Gesundheit treffen zu können, brauchen sowohl PatientInnen als auch die Öffentlichkeit unabhängige, vergleichende Informationen zum Für und Wider aller Behandlungsmethoden. Dazu gehört neben medikamentösen und nichtmedikamentösen Methoden auch die Möglichkeit, auf Behandlung zu verzichten. Pharmafirmen und von ihnen finanzierte Partner können dies nicht leisten, denn wer Produkte verkaufen will, kann nicht neutral informieren.&lt;br /&gt;
Die Erstellung qualitativ guter Informationen für PatientInnen und VerbraucherInnen erfordert daher eine klare Trennung der Rollen der unterschiedlichen handelnden Akteure: die klare Etikettierung und informative Packungsbeilage durch die Unternehmen; vergleichende Informationen zu Gesundheit, Krankheiten und Behandlungen durch industrieunabhängige Einrichtungen, Beschäftige im Gesundheitswesen, Verbraucherschutzorganisationen und unabhängige PatientInnenverbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;1.  Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat zum Bericht über die gegenwärtige Praxis der Bereitstellung von Arzneimittelinformationen für Patienten, Brüssel 20.12.2007 KOM (2007) 862 endgültig, &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/enterprise/pharmaceuticals/pharmacos/new.htm&quot;&gt;http://ec.europa.eu/enterprise/pharmaceuticals/pharmacos/new.htm&lt;/a&gt; sowie Konsultation &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/enterprise/pharmaceuticals/pharmacos/docs/doc2008/2008_02/info_to_patients_consult_200802.pdf&quot;&gt;http://ec.europa.eu/enterprise/pharmaceuticals/pharmacos/docs/doc2008/2008_02/info_to_patients_consult_200802.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
2.  Commission staff working document  Background information supportive to the Communication from the Commission to the European Parliament and the Council concerning the Report on Current Practice with Regard to Provision of Information to Patients on Medicinal Products, in the form of different annexes, Brüssel 18.12.2007 COM(2007) 862, SEC(2007) 1740&lt;br /&gt;
3.  Dass eine Unterschlagung negativer Daten immer wieder geschieht, zeigt der jüngste Fall von Novo Nordisk. Hier wurden wichtige Studienergebnisse zu Insulinanaloga unter Verschluss gehalten (http://www.iqwig.de/kurzwirksame-insulinanaloga-bei-diabetes-mellitus.658.html ). Ein weiteres Beispiel ist die selektive Publikation zur Wirksamkeit von Antidepressiva (Turner et al. Selective Publication of Antidepressant Trials and Its Influence on Apparent Efficacy N Engl J Med 358;3, p 252)&lt;br /&gt;
4.  Die Frage, ob Informationen aktiv (push) und passiv (pull) verbreitet bzw. rezipiert werden  wie die Kommission vorschlägt , ist als vorrangiges Unterscheidungskriterium zwischen Werbung und Information allerdings ungeeignet. &lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unabhängige Gesundheitsinformation ist eine öffentliche Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;Wir fordern:

&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Die Aufrechterhaltung des Verbots der Verbraucherwerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel einschließlich des Verbots sogenannter Informationsangebote durch die Industrie.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Eine stärkere Kontrolle und Ahndung von Verstößen gegen geltendes EU- / nationales Recht.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Die Bereitstellung von verständlicher vergleichender Informationen über Arzneimittel durch unabhängige Einrichtungen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Eine bessere Vernetzung und finanzielle Stärkung der bestehenden unabhängigen Informationsangebote.
&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt; Eine Registrierung aller Studien in einem öffentlichen Register sowie die Veröffentlichungspflicht aller zu einem Medikament durchgeführten Studien.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Die unverzügliche Meldung unerwünschter Arzneimittelereignisse an die zuständige Oberbehörde sowie die Aufnahme in eine öffentliche Datenbank.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

Diese Stellungnahme ist initiiert von der BUKO Pharma-Kampagne, der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) Deutschland, der BundesArbeitsGemeinschaft der PatientInnenstellen und -Initiativen (BAGP) sowie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, München und Bielefeld, 7. April 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kontakt &amp; Unterstützung der Stellungnahme:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Hedwig Diekwisch BUKO Pharma-Kampagne August-Bebel-Str. 62 D-33602 Bielefeld Deutschland Telefon +49-(0)521-96 87 94 81 oder 60550 Telefax +49-(0)521-63789 hdiekwisch@bukopharma.de &lt;a href=&quot;http://www.bukopharma.de&quot;&gt;www.bukopharma.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im November 2008 gemeinsam mit anderen Organisationen ebenfalls eine &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;Pfeil-rechts&quot; width=&quot;13&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/Pfeil-rechts.gif&quot; /&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.g-ba.de/downloads/34-215-261/2008-10-02-Patienteninformation-AMR.pdf&quot;&gt;Pressemeldung&lt;/a&gt; zu diesem Thema herausgegeben.</description>
    <dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bcag.twoday.net/topics/Arzneimittelmarkt%2C+allgemein&quot;&gt;Arzneimittelmarkt, allgemein&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Breast Cancer Action Germany</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T08:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bcag.twoday.net/stories/4942564/">
    <title>Unterschwellige Werbestrategien funktionieren perfekt - Presseerklärung der Berliner...</title>
    <link>http://bcag.twoday.net/stories/4942564/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Logo der Ärztekammer Berlin&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;Logo der Ärztekammer Berlin&quot; width=&quot;70&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/bcag/images/logomva.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Podiumsveranstaltung in der Ärztekammer Berlin nahm Einfluss der Pharmaindustrie auf Arzt und Patient ins Visier&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Bestrebungen, auf Europaebene Direktwerbemöglichkeiten für rezeptpflichtige Arzneimittel in Publikumsmedien einzuführen, haben sich Mitglieder der Ärztekammer Berlin, der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft und Vertreter unabhängiger Arzneimittel-Fachinformationsdienste in Berlin ausgesprochen. Anlass war eine mit über 200 Teilnehmern ausgesprochen gut besuchte Podiumsdiskussion zum Einfluss der Pharmaindustrie auf Arzt und Patient. Veranstalter waren neben der Ärztekammer Berlin die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft sowie die unabhängige Patienten-Informationsschrift Gute Pillen  Schlechte Pillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisch sahen die Teilnehmer Vorstöße der pharmazeutischen Industrie, über die Europäische Kommission mehr Werbemöglichkeiten für verschreibungspflichtige Medikamente in TV, Hörfunk und Print zu erwirken. Noch ist das fast weltweit verboten; nur die USA und Neuseeland machen hier eine Ausnahme. In Europa schiebt die Richtlinie 2001/83/EG (zuletzt geändert durch 2004/27/EG) und in Deutschland das Heilmittelwerbegesetz, § 10, dem einen Riegel vor. Und bei der auf Ärzte bezogenen Werbung in Form von Geschenken oder Zuwendungen setzt die ärztliche Berufsordnung klare Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist der Ideenreichtum der pharmazeutischen Industrie unerschöpflich, gerade mit unterschwelligen Werbestrategien nicht nur die erlaubte Zielgruppe der Ärzte, sondern auch Patienten für verschreibungspflichtige Arzneimittel zu interessieren. Als prominenter Gastredner erläuterte der australische Arzt und Mitbegründer der internationalen Organisation Healthy Skepticism, Peter Mansfield, die Marketingstrategien gegenüber Ärzten. Hierbei werden vor allem Mechanismen angewandt, die die ärztliche Selbsteinschätzung, rational und schnell, aber auch unbeeinflussbar zu entscheiden, aufgreifen und scheinbar bestätigen.&lt;br /&gt;
Besonders erfolgreich sind persönliche und für Ärzte angenehme Kontakte mit Pharmareferenten, aber auch Einladungen zu erlebnisorientierten Fortbildungswochenenden an Orten mit hohem Freizeitwert. Ein Übriges tun eng mit den Unternehmen zusammenarbeitende, in der medizinischen Fachwelt sehr anerkannte Experten, die mit einem speziellen Produkt verbundene Behandlungsstrategien in Fachvorträgen und Artikeln prominent hervorheben.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Doch auch Patienten sind schon heute Zielscheibe der Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Vor allem das Internet macht es Pharmaunternehmen leicht, das bestehende Werbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel zu umgehen. Gastrednerin Hedwig Diekwisch präsentierte Homepages, die scheinbar zu Gesundheitsfragen beraten, dabei letztlich aber verschreibungspflichtige Hormonpräparate empfehlen.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; Diekwisch arbeitet für die BUKO-Pharma-Kampagne, die sich seit 25 Jahren kritisch mit der Pharmaindustrie beschäftigt und deren Strategien gezielt beobachtet. Die von Diekwisch gezeigten Homepages lassen zunächst nicht erkennen, dass sie von der pharmazeutischen Industrie eingerichtet wurden. Dem unkritischen und gutgläubigen Nutzer werden somit verschreibungspflichtige Hormonpräparate als Lifestyle-Produkte angedient, die Symptome wie Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen abwenden können. Auch das Sponsoring von Selbsthilfeorganisationen oder sogenannte Advertorials, Artikel in Zeitschriften, in denen industrienahe Experten oder Prominente scheinbar neutrale Gesundheitstipps geben, dabei aber Produktnamen fallen lassen, nannte Diekwisch als Möglichkeiten, das bestehende Direktwerbeverbot systematisch zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Veranstalter forderten:&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt; Eine Aufrechterhaltung des europaweiten Verbots der Verbraucherwerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel.&lt;br /&gt;
 Die Bereitstellung von verständlichen und vergleichenden Informationen über Arzneimittel, Gesundheit, Krankheit und verschiedene Behandlungsstrategien bis hin zur Nichtbehandlung durch unabhängige Einrichtungen. Die Ausstattung bestehender unabhängiger Informationsangebote mit mehr finanziellen Mitteln.&lt;br /&gt;
 Eine Registrierung aller Studien in einem öffentlichen Register sowie die Veröffentlichungspflicht aller zu einem Medikament durchgeführten Studien.&lt;br /&gt;
 Die unverzügliche Meldung unerwünschter Arzneimittelereignisse an die zuständige Oberbehörde sowie Aufnahme in eine öffentliche Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlins &lt;b&gt;Ärztekammerpräsident Dr. med. Günther Jonitz&lt;/b&gt; betonte: &lt;b&gt;Die Pharmaindustrie hat keine Gemeinwohlbindung und gerät bei der Forderung nach unabhängigen Arzneimittelinformationen in einen unlösbaren Interessenkonflikt. Hier müssen andere, neutrale Informationsquellen gefördert und systematisch aufgebaut werden&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÄRZTEKAMMER BERLIN&lt;br /&gt;
 Pressestelle &lt;br /&gt;
Sascha Rudat, Tel. 030/ 40 80 6-4100&lt;br /&gt;
Sybille Golkowski, Tel. 030/ 40 80 6-4102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zum Thema:&lt;br /&gt;
www.healthyskepticism.org&lt;br /&gt;
www.bukopharma.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängige Arzneimittelinformationen:&lt;br /&gt;
www.der-arzneimittelbrief.de&lt;br /&gt;
www.arznei-telegramm.de&lt;br /&gt;
www.gutepillen-schlechtepillen.de&lt;br /&gt;
www.isdbweb.org</description>
    <dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bcag.twoday.net/topics/Arzneimittelmarkt%2C+allgemein&quot;&gt;Arzneimittelmarkt, allgemein&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Breast Cancer Action Germany</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-08T12:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bcag.twoday.net/stories/3046871/">
    <title>&quot;Umdenken dringend notwendig ...&quot;</title>
    <link>http://bcag.twoday.net/stories/3046871/</link>
    <description>Sascha Karbergs Bericht, erschienen bei &lt;b&gt;brand eins&lt;/b&gt; im Heft 20/2004, über Strukturen und Hintergründe des globalen Arzneimittelmarktes sind eine empfehlenswerte Lektüre um für Zusammenhänge in komplexen Strukturen von Markt, Marketing und gesundheitspolitischen Ansätzen Verständnis zu entwickeln. Dass in diesem Kontext überhaupt noch &quot;heilende&quot; Produkte und Entwicklungen entstehen können, grenzt an Wunder: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.brandeins.de/ximages/16327_036pharma.pdf&quot;&gt;http://www.brandeins.de/ximages/16327_036pharma.pdf&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bcag.twoday.net/topics/Arzneimittelmarkt%2C+allgemein&quot;&gt;Arzneimittelmarkt, allgemein&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Breast Cancer Action Germany</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-10T09:04:00Z</dc:date>
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    <title>&quot;Die Preise für Krebsmedikamente steigen&quot;</title>
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    <description>Unter dieser Schlagzeile erschien am 07.11.2006 ein Artikel von Liz Szabo in USA TODAY. Sie schreibt, dass die Preisspirale mittlerweile bei bis zu 10.000 $ im Monat für ein einziges Medikament und eine einzige Patientin angekommen sei. &quot;Die Kosten sind außer Kontrolle geraten&quot;, das sagt auch Fran Visco, die Präsidentin der dortigen amerikanischen Nationalen Brustkrebskoalition &lt;a href=&quot;http://www.natlbcc.org/&quot;&gt;NBCC&lt;/a&gt;, Töne die wir hier bei unseren Patientinnenorganisationen in Deutschland breit vermissen, obwohl auch unsere Medikamente mittlwerweile exorbitant teuer sind. Visco wird deswegen eine Konferenz zu diesem Thema ausrichten und ergänzte, dass &quot;&lt;b&gt;wir es uns nicht erlauben können, so weiterzumachen&lt;/b&gt;&quot;. Im Jahr 2005 sind die Kosten für verordnete Krebsmedikamente um 15% angestiegen. Im Vergleich dazu sind die Kosten für andere Medikamente nur um 3% teurer geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara Brenner von Breast Cancer Action, SF, äußert ihre Besorgung hinsichtlich der zu erwartenden Preise für das neue Medikament Avastin, das bei Darmkrebs eingesetzt wird und jährlich rund $ 50.000 pro Patient und Jahr kostet. Der Preis für das Medikament könne bei Brustkrebs schnell noch auf das Doppelte ansteigen, da bei Brustkrebs höhere Dosierungen eingesetzt werden müssten, so Brenner sinngemäß. Marcia Angell, die frühere Herausgeberin des &quot;New England Journal of Medicine&quot; bezeichnet die extremen Preise im gleichen Artikel als &lt;b&gt;Ausbeutung der Verzeiflung von Menschen mit lebensberohlichen Erkrankungen&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen 10 Jahren hat die Forschung die neuen &quot;zielgerichteten&quot; Therapien, die Tumorerkrankungen im Griff behalten sollen, enthusiastisch gefeiert, da die Nebenwirkungen geringer als bei herkömmlichen Krebsmedikamenten ausfallen. Die Therapien geben erkrankten Menschen oftmals einige Monate, so schreibt Liz Szabo, aber, eben keine Heilung. Aufgrund der begrenzten Wirksamkeit fragen Angell und andere, ob die teuren Medikamente ihr Geld wert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mitarbeiterin des Krankenversicherungsunternehmens Kaiser Permanente, Sharon Levine, weist darauf hin, dass die hohen Kosten für die Krebsbehandlung alle angeht. Die Kosten müssen letztlich - in den USA - auch über die Steuern finanziert werden, da der Großteil der Kosten durch die staatlichen Krankenversicherungen wie &quot;Medicare&quot; aufgebracht werden muss, während die Leiter von Pharmakonzernen angeben, dass sie alles tun, damit die Patienten die notwendigen Medikamente erhalten. Die Konzerne spendeten im Jahr 2005 nach eigenen Angaben mehr als 8 Mio Dollar für arme und nicht versicherte Patienten.  Walter Moore, Vice-President von &quot;Genentech&quot;, wo auch das Medikament Herceptin entwickelt wurde, erklärt, dass die Profite der Forschung helfen. &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Originalartikel bei USA TODAY&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.usatoday.com/news/health/2006-07-10-cancer-costs_x.htm&quot;&gt;http://www.usatoday.com/news/health/2006-07-10-cancer-costs_x.htm&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Breast Cancer Action Germany</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bcag.twoday.net/topics/Arzneimittelmarkt%2C+allgemein&quot;&gt;Arzneimittelmarkt, allgemein&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Breast Cancer Action Germany</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-07T11:34:00Z</dc:date>
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