Text: Gudrun Kemper

„Die Informationen, die Patienten über Selbsthilfegruppen bekommen, sind beeinflusst von Wirtschaftsinteressen", sagt
Gerd Glaeske, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. In Heft 17/2008 vom 21.04.2008 berichtet das Nachrichtenmagazin
DER SPIEGEL ausführlich über Geschäftemachereien mit pharmagesponserten Patienteninitiativen. Diverse Gruppen werden unter die Lupe genommen, im Zentrum steht jedoch die gemeinnützige Brustkrebsinitiative "Mamazone" e.V. Ihr wird aufgrund von Empfehlungen für "Epo" - dem "Stoff aus dem Radsport-Doping" - vorgeworfen: „Was Mamazone hier bis vor kurzem gemacht hat, grenzt an Körperverletzung“, so Wolf-Dieter Ludwig, Hämatologe und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, im SPIEGEL. Sind auch Patientinneninitiativen heute "gedopt"? Sollten sie überhaupt Medikamente empfehlen? Unabhängige Interessenvertretungsorganisationen aus dem Gesundheitsbereich weltweit betonen, dass sie grundsätzlich keine Empfehlungen zu einzelnen Produkten - logischerweise auch nicht zu einzelnen Wirkstoffe - aussprechen.
Lesen Sie den kompletten Bericht!
"Kranke Geschäfte" von Julia Bonstein (mit freundlicher Genehmigung des "SPIEGEL")
Ohne Pharmasponsoring in der Selbsthilfe arbeiten,
geht das? Wir meinen ... Ja, es geht sogar besser! Zum Weiterlesen hier die wegweisende
"Drittmittelrichtlinie" von Breast Cancer Action