Von Pillen und Patienten - Wie Selbsthilfegruppen mit der Pharmaindustrie kooperieren
Autor: Thomas Liesen
Redaktion: Peter Ehmer
Ausgestrahlt bei WDR - Leonardo am 09.01.2006
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung
Redaktion: Peter Ehmer
Ausgestrahlt bei WDR - Leonardo am 09.01.2006
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung
Pressetext
Auch in Zeiten wirtschaftlicher Flaute ist auf eine Branche Verlass: die Pharmaindustrie. Ob Schering, Roche oder Bayer – Gewinne und Umsätze steigen seit Jahren kontinuierlich. Ein Vater des Erfolgs ist dabei das intensive Pharmamarketing. Allein in Deutschland lassen sich die Hersteller die Bewerbung ihrer Salben und Pillen jährlich 5 Milliarden Euro kosten. Doch nicht nur dieser materielle Einsatz macht den Erfolg aus. Es sind auch die neuen, subtilen Strategien des Marketings. Waren bisher vor allem die Ärzte als Zielgruppe interessant - schließlich verschreiben sie die Medikamente - wendet sich die Pharmaindustrie in letzter Zeit zunehmend den Betroffenen selbst zu, vor allem den Selbsthilfegruppen. So werden Veranstaltungen gesponsert, Broschüren bezuschusst und Reisen finanziert. Die chronische Geldknappheit der Gruppen erleichtert der Industrie dabei die Kontaktaufnahme.
Leonardo porträtiert zwei Betroffene, die in ihren Selbsthilfegruppen Zeugen von Industriekooperationen wurden. Die Sendung dokumentiert den schleichenden Prozess der Vereinnahmung durch die Pharmaindustrie, bei der eines droht auf der Strecke zu bleiben: Die Glaubwürdigkeit der Selbsthilfe. Lesen Sie bei uns das Interview, in dem auch Angela Spelsberg zu Wort kommt ...
Download Script der Sendung Von Pillen und Patienten: Wie Selbsthilfegruppen mit der Pharmaindustrie kooperieren
Breast Cancer Action Germany - 9. Jan, 22:02


